9. Kata-Strophe

Warum Balduin glaubt, durch die Hochzeit an Sorayas Geld und aus der Insolvenz zu kommen:
 

Trotzdem verspürt er Unbehagen: -

Wie soll er der Verlobten sagen,
dass für die Hochzeit der Termin -

schon morgen ist, und ob sie ihm
 
die unerhörte Dreistigkeit -

mit der er vorgeht, wohl verzeiht?
„Egal! Ich geh`auf Risiko!“-

denkt Schmoll...Und plötzlich grinst er froh
 
und feixt: „Bin ich erst mal vermählt, -

fang`ich zwei Fliegen: Frau und Geld!
Dann sage ich ihr als Gemahl: -

Frau! Ich bin pleite! Komm und zahl`!“

„Na und? Die macht doch Geld wie Heu -

mit dem Geschäft der Schneiderei!
Die hat was drauf das gute Mädchen, -

verkauft sich glatt wie warme Brötchen!“

Oh Schmoll, das find ich unerhört! -

Du bist ja wirklich schwer gestört!
Ich wollt`Dir eine Chance geben, -

ein trautes heim, Familienleben,
 
wollt aus Dir einen Menschen formen, -

und DU? Dir fehlen alle Normen!
...Bereu`schon, dass ich überdies -

Dich nicht dem Wasser überließ!

Und dabei ging ich davon aus, -

dass da- in dem gewissen Haus
Soraya sich von Herzen freute, -

dass mal Wer...lang kam, der sie freite,
 
um ihr nach dem verdorb`nen Leben -

ein Heim und einen Halt zu geben“
Träumt schon ihr Haus mit Kindern voll... -

Doch leider ...traf sie auf Herrn Schmoll!...
 
Ich sag mal so: Geld braucht man eben -

mehr oder weniger zum Leben,

doch gehts um VIEL, -

vergisst  der Frömmste

die Zehn Gebote- und die Ängste!

*******
Das war das Vorspiel der Geschichte, -

ob ich Euch noch davon berichte,
wie`s  mit den Beiden froh und heiter -

kata-strophal geht immer weiter,
Ob Schmoll nicht noch den Kopf verliert -

bei allem, was ihm so passiert,

weiß ich noch nicht, doch erst mal muss ich -

Euch sagen: Jetzt ist Schluss mit Lustig!

Hat Euch derTeil vom Buch gefallen? -

Wenn "JA" dann danke ich Euch allen!


Wenn "NEIN"...das ist mir doch egal -

Wer kein Humor hat, kann mich mal!

ENDE