Ein Lächeln

Ein Mensch, gehetzt in seiner Zeit,
sieht nur die Arbeit weit und breit,
blickt weder links, noch rechts ein Stück,
denn er hat diesen Tunnelblick.  

Stets geil nach Ruhm wie auch nach Geld,
bleibt ihm verborgen was ihm fehlt.
Sieht statt der Liebe nur die Macht,
die, wie er meint, so stark ihn macht.  
 
Geschäftlich ist der kaum zu schlagen,
als Mensch jedoch schwer zu ertragen.
So ist er dann auf dieser Welt,
allein mit sich...  und seinem Geld.

Grad so ein Mensch erstickt meist dann,
weil er den Hals nicht voll bekam.
Hat man ihn dann dereinst begraben,
vergisst man sehr schnell seinen Namen.  
 
Gut, dass auch viele Menschen leben,
die andren dadurch Freude geben,
dass herzlich sie ein Lächeln schenken.
An die wird gern und oft man denken.