Mundartgedichte aus dem Ruhrpott

Der Ruhrpott.....  ehemals Schmelztiegel vieler Nationalitäten....  ehemals?...

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind die ersten, inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Kowalskis, Kapitulskis, Skyskyibowskys und Kaczmareks aus dem Ruhrpott nicht mehr wegzudenken.  Auch die Grünzweigs, Rosenbaums, die Kleestadts und  Simons sind seit Jahrhunderten Teil der Gesellschaft in den Gemeinden des Ruhrgebietes.  Seite Mitte der 50er Jahre sind ebenso die Pirellis, Pancini, Leonardos und Montefalcones fester Bestandteil der vielschichtigen Einwohner im gesamten Ruhrgebiet. Als dann Ende der 60er Jahre noch die Bayrams, Erdogans, Ömers und Bagdadlis mit in die Gemeinschaft aufgenommen wurden, ist die multikulturelle Gesellschaft des Ruhrgebietes zu einer "Europäischen Gemeinschaft" zusammengewachsen.

 

Die Sprache des Ruhrgebietes hat seinen eigenen Slang, der sich aus vielen Wortfetzen der unterschiedlichen Sprachen zu einer Einheit entwickelte.

 

Jürgen von Manger, Heinz Knebel, Günna,  und Gerburg Jahnke sind ein Beweis der Vielschichtigkeit dieser gewachsenen Sprachkultur.

 

Also gehören die Mundartgedichte des Ruhrgebietes ebenso zum Bestandteil der deutschen Dichtkunst  und sollen hier nicht vernachlässigt werden