Berlin, Berlin

Ich war schon 10 Mal in Berlin
und möcht´ so gerne wieder hin.
Zu schlendern über´n Ku-Damm heiter
Wenn möglich, auch ein bisschen weiter.


Am Abend in Hohenschönhausen
Besuch ich Herbert Fockenbausen.
Wenns  Schwesterlein hätt ihn genommen
wär ich als Schwager nun gekommen


Doch sie hat  damals „Nein“ gesagt,
er war ihr, sagt sie, zu betagt.
Es geht mich ja auch gar nichts an,
drum komm ich jetzt als Saufkumpan.


Man nennt ihn, (Herbert Fockenbausen)
Den größten Säufer von Schönhausen.
Der Leser hier merkt jetzt ein Ding:
Das „Hohen“ mir verloren ging.


(Ich ließ das „Hohen“ lieber bleiben,
Schönhausen läßt sich besser reimen).
Egal, wie´s  heißt, genau genommen
seh ich die Englein auch schon kommen,


den Fockenbausens Sauf-Elan
an den komm ich lang nicht heran.
Ich nehme mir jetzt noch ein Bier
Und höre auf zu Dichten hier.


Es kommt nichts mehr aus meiner Feder,
das Köpfchen wird mir immer schwerer.
Prost-prost, mein Freund. Es war ganz nett,
doch ich geh nun, recht blau, ins Bett.

 

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