Irgendwann ist Schluss...

 

Ein nettes Paar, jung und gesund,
die schließen einen Lebensbund.

Beschließen reiflich nach zwei Jahren,
jetzt möchten wir auch Kinder haben.

Nach dreizehn Bälgern ist dann Schluss,
weil er auch mal zur Arbeit muss.

Dann, schließlich, nach recht langen Zeit,
hört auf, die traute Zweisamkeit.

Der Schlusspunkt vor dem Amtsgericht
beendete das Streiten nicht.

Die Richterin hatte beschlossen,
sie kriegt die Kleinen, er die Großen.

Frustriert fasste er den Beschluss
dass er darauf was trinken muss.

Da meinte sie (und hat´s genossen),
heut´ sind die Kneipen ja geschlossen.

Worauf schlussendlich er zu Hause
für sich allein macht eine Sause.

Am Schluss des Lebens ziehen beide
getrennt zwar, in die schöne Heide.

Für beide schlossen sich die Kreise,
als man zu Grabe trug die Greise..

Ein Trauergast der hat´s genossen
als beide Särge war´n geschlossen.

Im Testament der beiden Alten
war schließlich sehr viel Geld enthalten.

Am Ende setzt der Erbe munter
einen fröhlich´ Schlussstrich drunter

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