Traumhaft

Hab mich in ein Weib verschossen,
das, zunächst ganz hochgeschlossen,
vor mir an der Kasse stand.
Schön und blond, mir unbekannt.

Stell mich vor als Prinz von Laugen. 
blick ihr sinnlich in die Augen,
glaube dass ich sie betörte,
als sie meinen Namen hörte.

Lacht mich an wie diese Elfen.
Mir war seitdem nicht zu helfen. 
Ich umfasste ihre Taille: 
sag: komm, küss mich Du Kanaille.

Ich spür mich, vor Wonne beben
und zugleich  partiell erheben.
Als sie merkt wie ich so wachse
fragt sie mich: Mensch Prinz was mach' ste?

Will'ste mir den Tag verdrießen?
Ich möcht´ diesen Traum genießen!
Elfen, dass weißt Du genau,
seh'n nur aus wie eine Frau.

Dann, so dacht'  ich,  muss ich's büßen.
Wollte einfach weiterküssen.
Doch sie hat mir dann gezeigt,
wie ein Elfchen Ohren feigt.

Träume sind, ich hab's erfahren
nicht mehr das was sie mal waren.
Immer wenn's am schönsten ist,
wird der Traum ja ausgeknipst.

 

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