Der getürkte Türke

 

Ein Türke, Achmet hieß der Knabe,

der hatte eine tolle Gabe.

Er führte einen Dönerstand,

(an dem man auch mal Döner fand).

 

Und eines Tages, (so ein Schöner)

da wollt ein Knabe einen Döner

und ging (es machte freilich Sinn)

zu Achmet (und zum Ständchen) hin.

 

„Kannst du mir (tu grad Hungerleiden)

von deinem Spieß was runterschneiden?

Dann schwing mal dein Elektromesser...

weißt schon... ich bin ein guter Esser!“

 

Der Achmet fand den Spruch nur dreist.

Ein Flieglein, das sein Haupt umkreist...

das lachte, doch das war zu früh...

denn Achmet hatte keine Müh,

 

mit jenem Schwert (es hat vibriert)

da wurd das Flieglein filetiert...

Gemeinsam mit dem Fleisch vom Spieße,

befüllt das Brötchen er... (der Fiese).

 

Der Knabe hat dies schnell gecheckt...

und auch das „Fleisch“ im Fleisch entdeckt...

So schrie er lauthals, hob die Arm,

(Gesundheitsamt galt der Alarm...)

 

Und um den Frieden zu bewahren,

(Achmet war sich hier schon im Klaren)

bekam der Bengel für sehr lange,

ein Gutscheinessen von der Stange...

 

 

Fazit:

Die Fliege war nicht wirklich echt.

Der Bengel fand das gar nicht schlecht,

weil er den Türken (mit Geschick)

nun selber türkte... mittels Trick.

 

© kh. 13.04.2012