Der komische August

 

Ein August kriegte mal die Krise.

Er saß auf einer grünen Wiese,

da flog ein Vogel (flott und bunt),

man sah, er war echt kerngesund

 

über die Wiese... und er hatte

in seinem Schnabel eine Latte.

Gut, Latte wär das falsche Wort,

ein Stöckchen war ´s, das trug er fort

 

um sich damit ein Nest zu bauen...

(er war wohl einer von den Schlauen...)

Und wie er so dahingeglitten,

sah er den August   ...in der Mitten

 

von jener Wiese einsam sitzen...

Es war auch heiß, (man sah ihn schwitzen...)

So dachte sich das Vögelein,

es wird wohl nicht von Nachteil sein,

 

wenn ich mich zu ihm hin geselle...

das tat er auch (so auf die Schnelle).

Der August sah den Vogel kommen,

dies ohne Brille (sehr verschwommen)

 

und dachte durch das Holz im Schnabel,

er sähe fliegend   ...eine Gabel...

die ihn erdolchte (dies sehr bald....)

so floh der August in den Wald.

 

Der Vogel sah den August rennen,

den Umstand konnt` er nicht erkennen,

drum dachte er: „Wer du auch bist,

ich denke, dass dies komisch ist...!“

 

Das ist geblieben... noch bist heute.

Und sitzen schließlich viele Leute

in einem Zelt ... (mit viel Geschrei)

dann ist der August auch dabei....

 

Gilt hier als komisch, so wie einst,

„Ach August.. witzig, ...wie du weinst!“

Man sieht, dass – selbst wenn man hier weint –

es öfters anders... wie es scheint...

 

Drum lerne gut aus diesem Stück,

der August bringt dir sicher Glück.

Und rennt er weg, im flotten Lauf...

dann hatt´ er keine Brille auf...

 

Nachsatz:

Der Monat August (fällt mir ein)

kann manchmal auch sehr komisch sein...

 

                                                                            © kh. 19.04.2012