Dracula und der Versicherer...


In Transsilvanien lebte mal,

ein alter Graf, man sah ihn kaum.

Sein Blutrausch war nicht ganz normal

hing tags an einem Gummibaum.

 

Kaum kam die Nacht, geschah es dann.

Verwandelte er sich zu Haus,

von einem ziemlich großen Mann...

in eine kleine Fledermaus.

 

Das tat er nun schon viele Jahre,

bis schließlich ein Vertreter kam.

(Der hatte Glatze ...keine Haare),

und Zeit sich für den Künstler nahm.

 

So sprach er also nett beim Bier...:

„Was heutzutag passieren kann...

Als Fledermaus... das sag ich dir,

kommt eine Katze an dich ran,

 

dann wird es eng, mein lieber Scholle,

drum hab ich hier schon den Vertrag,

geht es dir bäldens an die Wolle,

bist du geschützt... ob Nacht, ob Tag.“

 

Der Graf, er sah den Umstand ein...

Mit Blut, da wurde unterschrieben.

„Nutznießer würd zwar keiner sein,

(das wäre wirklich übertrieben...)“.

 

So endete der Dialog,

der Graf, er ahnte nichts davon,

dass jener Kerl ihn betrog...

(man merkte es am Unterton)

 

Erst Jahre später wurd ihm klar,

(Vertreter war schon längst gestorben)

dass er doch eh unsterblich war...

(Vertreter hieß mit Namen Torben).

 

Fazit:

Da sieht man wieder, so kann ´s gehen,

willst du genial versichert sein,

dann solltest du es schon verstehen,

lass dich auf keinen Torben ein...

 

Gedicht, anlässlich des 100. Geburtstags von Dracula

 

© kh. 15.04.2012