Hans im Unglück


Der Hans, tat sich den Schlaf heut rauben,

er litt zu sehr am Aberglauben.

Er wusste, (während er nicht schlief),

grad morgen geht wohl alles schief.

 

Der Dreizehnte, ein Freitag auch,

dem Hans, dem schmerzte arg der Bauch...

Würd er den Tag heut überleben?

Käm ein Tornado... oder Beben...???

 

Was immer auch passieren würde,

es war für Hans zu große Bürde.

Und so entschied er: „Ich bleib liegen,

nur so kann ich das Pech besiegen!“

 

So lag er also (ohne Frag)

in seinem Bett, den ganzen Tag.

Sein Chef, der fand das nicht so toll

und hatte bald die Nase voll...

 

Mit Folgen, die nicht ohne waren,

(das hat der Hans sehr schnell erfahren).

Die Kündigung, wurd ihm geschickt,

grad als er endlich eingenickt...

 

So wurde Hans verdrießlich klar,

dass er zu abergläubig war.

Doch andrerseits... (für den, der lacht)

der Tag hat ihm kein Glück gebracht !!!

 

Denn, wär er nicht zu Haus geblieben

(ihr wisst ja noch... der Hans blieb liegen)

dann hätte er noch seinen Stelle...

als Mitarbeiter und Geselle.

 

 

Fazit:

Und die Moral von der Geschicht,

ein Aberglaube ...ist auch Pflicht...

 

                                                                               © kh. 17.04.2012