Komm mit mir

Komm mit mir und male Sterne
auf die warme, weiche Haut.
Lass’ mich nicht in dunkler Ferne
unbewohnt und ohne Laut.
 
Lauf mit mir durch wilde Haine,
barfuss und mit offnem Haar.
Spürst du, wie der Wind hier seine
Sanftheit übt - so wunderbar?
 
Nimm dir  Zeit - ganz ohne Reue,
wo das Meer sein Blau erfand;
sanfte Wellen stets aufs Neue
„Sehnsucht“ schreiben... in den Sand.  
 
Komm mit mir und spür das Beben
dann, wenn Glut zum Meer sich neigt.
Sonnenaufgang – Glückserleben,
das sich unsern Herzen zeigt.
 
 
© U.W. Mai 2012